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Orion (Sternbild)
(10. Februar 2007)
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Orion
(Sternbild)

Optik Nikkor VR 18-200 bei 135mm
Montierung Piggyback auf EQ-6 und C10N
Nachführung keine Nachführung
Kamera Nikon D100
Belichtungszeit 6 x 30s bei 500 ASA und 5 x 30s bei 1000 ASA (alle f8)
Filter, Zubehör nein
Seeing
Transparenz 
fst
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Standort Seggauberg / Südsteiermark (AUT)
Datum und Zeit 10. Februar 2007 um 20:43 - 21:02 Uhr MEZ
Bildbearbeitung Bearbeitung Nikon Capture, Regim und Photoshop CS
Wetterlage
Bemerkungen Erster Versuch einer Piggyback-Aufnahme. Leider ist die Stativschraube am Teleskop nicht stabil genug um die schwere D100 mit dem Objektiv erschütterungsfrei zu tragen.
Kurzbeschreibung
Der Orion liegt zwischen dem Fluss Eridanus und dem Einhorn auf dem Himmelsäquator. Er ist vom Spätherbst bis Frühlingsanfang von der nördlichen und der südlichen Erdhalbkugel aus zu sehen.
Aufgrund seiner Vielzahl heller Sterne und ihrer einprägsamen Anordnung ist der Orion das auffallendste Sternbild des Winterhimmels.
Das Sternbild soll einen mythischen Himmelsjäger darstellen. Die Sterne Beteigeuze (Bestandteil des Winterdreiecks), und Bellatrix (γ Orionis) bilden die Schulter, die Sterne Rigel (Eckpunkt des Wintersechsecks) und Saiph (κ Orionis) die Füße. Das Haupterkennungsmerkmal des Orion ist aber die auffällige Reihe der Sterne Alnitak, Alnilam und Mintaka (ζ, ε und δ Orionis). Die drei Sterne bilden den Gürtel des Orion (auch Jakobsstab oder Jakobsleiter genannt) und liegen in dem großen, hellen offenen Sternhaufen Cr 70.
Abgesehen von Beteigeuze weisen die Hauptsterne alle ein ähnliches Alter und ähnliche Zustandsgrößen auf, so dass sie möglicherweise gemeinsam entstanden sind.
Besonders auffällig ist der auch mit bloßem Auge sichtbare Orionnebel M 42, der flächenhellste Emissionsnebel des Himmels, in dem die Entstehung von neuen Sternen zu beobachten ist. Er umgibt die Sterne θ¹ Orionis (das Trapez) und θ² Orionis in der Mitte des »Schwertgehänges«. Er stellt allerdings nur die leuchtende Spitze eines enormen Wolkenkomplexes interstellarer Materie dar, der sich von uns weg erstreckt und das gesamte Sternbild durchzieht. Direkt nördlich von M42 befindet sich der gelegentlich als kleiner Orionnebel oder auch de Mairans Nebel bezeichnete Emissionsnebel M43, der ein Teil des Orionnebels ist.
Als „Schwertgehänge“ wird dabei die Kette von Sternen bezeichnet, die sich von Norden nach Süden aus 45 , θ  und ι Orionis zusammensetzt. Nördlich von ihr liegt der offene Sternhaufen NGC 1981.
Der etwa 8° lange Bogen der schwächeren Sterne π1, π2, π3, π4, π5 und π6 Orionis wird in verschiedenen alten Darstellungen mal als Keule, als Bogen, oder, bei Albrecht Dürer, als Umhang interpretiert.
Der Stern Heka, (λ Orinis), der Orions Kopf markiert, befindet sich in dem offenen Sternhaufen Cr 69.
Etwa ein halbes Grad südlich des linken Gürtelsterns Alnitak befindet sich der berühmte Pferdekopfnebel B 33, eine Dunkelwolke, die sich deutlich vor dem Emissionsnebel IC 434 abzeichnet.
Im Orion befindet sich auch der riesige Emissionsnebel Barnard's Loop, der sich in einem weiten Bogen von etwa 12° Durchmesser von Norden her um die Gürtelsterne zieht und im Süden bis nahe Rigel reicht.

© wikipedia 

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